Nationalpark Wattenmeer Pellworm

Ebbe, Flut und Tidekalender für Pellworm

Ebbe und Flut
Den steten Wechsel zwischen Hochwasser (Flut) und Niedrigwasser (Ebbe) nennt man die Gezeiten oder die Tiden. Eine Tide schließt beide Vorgänge ein und dauert rund 12 Stunden –sechs Stunden kommt das Wasser und sechs Stunden fließt es wieder ab.
Die Ebbe setzt ein.
Zunächst nicht sichtbar setzt die Ebbe ein – ganz allmählich sinkt der Wasserstand und gibt den Meeresboden frei.
Der Schlick glänzt in der Sonne und lockt zu einem ersten Spaziergang ins Watt. Aber nicht nur den Wattwanderer lockt es hinaus – dem ablaufenden Wasser hinterher laufen unzählige Vögel auf der Suche nach Nahrung. Ob Austernfischer, Silbermöwen, Sandregenpfeifer oder Alpenstrandläufer – für alle ist der Tisch reich gedeckt.
Die Flut kommt.
Leise kommt sie daher. Und schnell. Sie läuft über das Watt und treibt kleine Schaumberge vor sich her – sie kommt von allen Seiten, läuft in die Priele und überspült das Watt - ein tief beeindruckendes Naturschauspiel von unbeschreiblicher Schönheit. Wo man eben noch so herrlich wattwandern konnte, glitzert plötzlich die geschlossene Wasserfläche in der Sommersonne. Am Deich wird die Flut von den Sommergästen schon erwartet. Gibt es doch nichts schöneres, als an einem warmen Sommertag ins kühle Wasser einzutauchen.
Tidekalender für Pellworm.
Mit Genehmigung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg, veröffentlichen wir den Tidekalender 2017 mit tagesaktuellen Hoch- und Niedrigwasserzeiten für die Nordseeinsel Pellworm.
Das Schiff fällt trocken und wartet auf die Flut
Das Schiff fällt trocken und wartet auf die Flut
Wattreiten bei Ebbe vor der Insel Pellworm
Wattreiten bei Ebbe vor der Insel Pellworm